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Für eine Gerechte Zukunft   

Leitbild des Schweizerischen Katholischen Frauenbundes SKF

Der AKF stützt sein Handeln auf das Leitbild des SKF.

DER SKF IST . . .

der schweizerische Dachverband christlich orientierter Frauenorganisationen (SKF Kantonal- und Mitgliederverbände) sowie von Einzelmitgliedern.

ein Verein im Sinne des ZGB entsprechend seinen Statuten.

ein Zusammenschluss von Frauen jeden Alters, jeden Standes und jeder Nationalzugehörigkeit.

Informations- und Koordinationsstelle der angeschlossenen Verbände und Mitglieder.

ein Forum für Frauenfragen.

ein Sprachrohr der Frauen in der Öffentlichkeit.

ein konfessioneller Verband, der Kirche verpflichtet, aber eigenständig und unabhängig.

ein katholischer Verband, offen, umfassend und ökumenisch ausgerichtet.

eine politische Kraft in Gesellschaft, Staat und Kirche aufgrund seiner Grösse (250´000 Mitglieder) und seiner engagierten und vielseitigen Verbandstätigkeit.

ein Teil der Frauenbewegung auf schweizerischer, europäischer und weltweiter Ebene.

DER SKF GRÜNDET SEIN HANDELN AUF . . .

das Evangelium, die Frohbotschaft vom befreienden und gerechten Handeln Gottes in der Welt.

die Mündigkeit und religiöse Kompetenz aller getauften Christinnen und Christen.

die grundsätzlichen Aussagen der Europäischen Ökumenischen Versammlung der Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung 1989 in Basel.

eine christliche, lebensbejahende Grundhaltung.

gemeinsame Glaubenspraxis und lebendige Gemeinschaft als Kraftquellen, die Mut, Hoffnung und Vertrauen vermitteln.

langjährige Erfahrung fundiertes Wissen, das gesunde Selbstbewusstsein und Empfinden von Frauen.

DER SKF WILL . . .

. . . FRAUEN FÖRDERN

Zu selbstbewusstem, eigenständigem Frau-Sein und innovativem Denken und Handeln ermutigen.

Frauen in verschiedenen Lebenssituationen und mit unterschiedlichen Biographien respektieren und ein vielfältiges Frauenbild bewusstmachen.

Frauen auf ihre Rechte in Gesellschaft, Staat und Kirche hinweisen.

Politisches Bewusstsein und Mitverantwortlichkeit fördern und zu öffentlichem Engagement befähigen.

Solidarität unter Frauen stärken, sich gegenseitig zur Frauenlobby vernetzen.

Durch religiöse Schulung frauenspezifische Glaubenspraxis vertiefen und sich mit den Erkenntnissen der Theologie, insbesondere der feministischen Theologie, auseinandersetzen.

. . . DEN CHRISTLICHEN AUFTRAG WAHRNEHMEN UND BEWUSSTMACHEN

Für weltweite gegenseitige Abhängigkeiten, für Ungerechtigkeiten und Unterdrückungen sensibilisieren.

Für umfassenden Frieden, gewaltlose Konfliktbewältigungen und schonenden Umgang mit der Schöpfung einstehen.

Beziehungen zu verschiedenen Kulturen und Religionen pflegen, Andersartigkeit respektieren.

Wissenschaftliche und technische Errungenschaften und deren Auswirkungen sowie einseitig auf Profit und Konsum ausgerichtetes Denken hinterfragen.

. . . VERANTWORTUNG TRAGEN IN GESELLSCHAFT, STAAT UND KIRCHE

An der Lösung von aktuellen Zeitproblemen und der Gestaltung der Zukunft mitwirken, Veränderungen fordern, zum Aufbau gerechter Strukturen beitragen.

Dialog- und Konfliktfähigkeit in Familie, Gesellschaft und Kirche fördern.

Soziale Aufgaben auf zwischenmenschlicher und politischer Ebene erfüllen.

Ein partnerschaftliches Rollenverständnis anstreben, das jedem Menschen freie Entfaltung und Selbstbestimmung ermöglicht.

Frauen auffordern, auf allen Ebenen innerhalb der Kirche mitzuarbeiten, mitzuentscheiden und eine lebendige Kirche der Zukunft mitzugestalten.

. . . POLITISCH AKTIV SEIN

In allen Bereichen, die sich auf das Gemeinwohl beziehen, mitdenken, mitarbeiten und Mitverantwortung tragen.

Die Auseinandersetzung mit aktuellen Themen vorantreiben und Impulse für zukunftsorientierte Lösungen vermitteln.

Gegen Ungerechtigkeiten ankämpfen und Verbesserungen vorschlagen und fordern.

Für die Gleichstellung von Frau und Mann in Familie, Gesellschaft und Kirche sowie in den Bereichen Bildung und Arbeit sich engagieren.

Für familiengerechte Strukturen, unter Berücksichtigung der verschiedenen Familienformen, sich einsetzen.

Zusammenarbeit mit Organisationen ähnlicher Zielsetzung auf nationaler und internationaler Ebene pflegen.

In den Medien und in der Öffentlichkeit präsent sein.