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Reise nach Siena - auf den Spuren der Heiligen Katharina   

26.04.2015

31 Frauen und der Carchauffeur reisten am 16.4. nach Siena.

Siena
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Der erste und letzte Tag waren gefüllt mit der Fahrt nach Siena bzw. wieder nach Hause. Bei der Hinfahrt standen drei Gebrutstagskinder im Mittelpunkt. Doch sie beschenkten die Reisegesellschaft mit Geschenken wie einem feinen Gebäck, einem Mineralwasser und einem "Reisepünteli". Dafür bekamen sie ein musikalisches Ständchen von allen Frauen.

Freitag, 17. April 2015
2. Reisetag in Siena

Bericht von Maria Kuhn, Bünzen

Frühstücken, kurzer Spaziergang ums Hotel oder sich einfach gemütlich bereit machen. Um 9 Uhr startete „unser“ Felix den Car für die Fahrt in die Stadt. Siena wartet auf uns Frauen – wir kommen!
Cäcilia, unsere Reiseleiterin vor Ort führte und durch eine der schönsten Städte Italiens - auf den Spuren der heiligen Katharina. Deshalb waren wir ja hier. Gekonnt erzählte uns Cäcilia viele spannende und interessante Episoden aus dem Leben dieser imposanten Persönlichkeit. Wir besuchten die Kirche von San Domenico, das Geburtshaus der Katharina, die berühmte Piazza del Campo und den Dom von Siena. In der kleinen Kirche beim Geburtshaus durften wir eine ganz persönliche und eindrückliche kurze Andacht feiern. Lieben Dank dafür, den Frauen, die das vorbereitet und durchgeführt haben.
Nun war freier Aufenthalt angesagt. Die einen gehen zum Mittagessen, andere verschwinden in den Gassen zum „Lädele“ und wieder andere suchen weitere Spuren der Katharina. Niemand liess sich die Laune durch den Regen vermiesen.
Um 17.30 Uhr stiegen wir in den Car und liessen uns ins Weingut San Donato nach San Gimignano chauffieren. Uns erwartete eine kurze Weinkellerbesichtigung und im gemütlichen Säli ein sehr feines Nachtessen mit edlen Weinen.
Ein ganz spezieller Moment war, als Felix mit seiner Gitarre im Arm plötzlich durch die Tür kam. Wir haben gesungen, gelacht und den Abend in vollen Zügen genossen. Dem Spruch „Wein, Weiber (Frauen) und Gesang“ haben wir volle Ehre erwiesen. Im Hoflädeli noch einkaufen, beim Car ein letztes Lied singen und zurück ins Hotel. Die einen direkt ins Zimmer, die anderen noch kurz an die Bar.

Sicher sind alle müde aber zufrieden ins Bett gefallen. Um 00.41 Uhr auch die Schreiberin dieses Tagesberichtes.

Samstag, 18. April

Lago di Bolsena – Montalto Marina – Giardino des Tarochi

Bericht von Corinne Ackle, Frick

Bei noch etwas grauem Himmel haben wir uns um acht Uhr in den Car gesetzt. Unser Chauffeur Felix hat mit seinem Morgenlied «O sole mio» die Sonne versucht heraufzubeschwören, und wir Frauen haben den Morgen mit dem Lied «Mutter Geist mit deiner Fröhlichkeit» begonnen. Wir haben Siena in Richtung Südosten verlassen und sind durch das Val di Chiana durch die liebliche Landschaft der Toskana gefahren. Die Wiesen und Wälder haben sich in frühlingshaftem sattem Grün gezeigt, während die Rapsfelder gelb geleuchtet haben. Vorbei an Orvieto, welches stolz auf einem Tuffsteinfelsen thront, sind wir unserem ersten Ziel, dem Lago di Bolsena, entgegengefahren. Schon bald ist dieser aufgetaucht, und wir sind im gleichnamigen Ort, einem kleinen italienischen Städtchen, aus dem Car gestiegen. Bei nun schönstem Wetter haben wir die Wahl gehabt, das Städtchen zu erkunden oder am See zu flanieren und einen Cappucino oder Apéritovo zu trinken und das typisch italienische „dolce fa niente“ zu geniessen.

Danach sind wir mit dem Car hinunter ans Meer nach Montalto Marina gefahren. Dort haben wir uns mit Antipasto, Pasta und einem Dessert verwöhnen lassen. Das nahe Meer hat uns aber keine Ruhe gelassen. Einige haben einen Strandspaziergang gemacht, andere haben sich in gemütlicher Gesellschaft die Meerbrise um die Nase wehen lassen.

Lang habe wir uns aber nicht verweilen können. Der Besuch des „Giardiono dei Tarochi“ von Niki de Saint-Phalle stand noch auf dem Programm. Nach kurzer Carfahrt haben wir Capalbio erreicht. Schon von weitem haben wir den Park, der perfekt in die toskanische Hügellandschaft eingebettet ist erahnen können. Wir sind durch das schlichte Eingangstor, gestaltet von Mario Botta, geschritten und in den Fantasiegarten von Niki de Saint-Phalle eingetreten. Ungefähr 30 farbenfrohe, mystische, facettenreiche bis zu 15 Meter hohe Figuren, hergestellt aus farbigen Keramiken, Spiegel-Mosaiken und wertvollem Glas, stellen die ganze Bandbreite unseres Lebens und des Universums dar. Nach diesem faszinierenden Besuch sind wir mit dem Car zurück nach Siena gefahren. Dort haben wir gemeinsam das Nachtessen genossen. Einige Nimmermüde haben den Tag bei fröhlichen Gesprächen mit viel frohem Lachen in der Hotelbar beendet. 

Am Sonntag, 19. April traten wir leider wieder die Heimreise an. Bei Sonne fuhr der Bus nordwärts. Wegen Stau vor dem Gotthard, kamen wir in den Genuss der schönen Fahrt über den San Bernardino und durchs Bündnerland.

Es waren vier ganz schöne und verbindende Tage. Danke an die Reiseleitung und Carchauffeur, Corinne und Felix Ackle. Sie haben uns dieses abwechslungsreiche Programm zusammengestellt.

Zitate von der Heiligen Katharina


Römisch-Katholische Kirche im Aargau