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AKF Delegiertenversammlung 2018   

A wie Aufhorchen
H wie Heimat
W wie Wurzeln
Z wie Zusammenbringen

An der 106. Delegiertenversammlung setzte der AKF von A-Z wiederum das Impulsthema des Schweizerischen Katholischen Frauenbundes SKF „make up!“ um. Drei Spenden à 3000 Franken wurden an Organisationen vergeben, die sich um Menschen auf der Flucht und Integration sorgen.

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Wir lassen Bilder sprechen!

 

 

 

 

122 Frauen sind der Einladung des Aarg. Katholischen Frauenbundes gefolgt und füllten den mit Wurzeln, rosaroten Rosen, Schokoladenherzen und schönen Aphorismen zu Heimat und Wurzeln dekorierten Saal.

«Von Flüchtlingen und Asylanten, 
Asylbewerbern und Migranten.
So viele Namen - (k)ein Gesicht.
Von Dritten, Fremden, Unbekannten….
Allein vom Menschen spricht man nicht».
Michael Frenske

Im vergangenen Jahr waren weltweit 65 Millionen Menschen auf der Flucht und auf der Suche nach einer neuen Heimat. Diese Menschen bekamen an der Delegiertenversammlung 2018 ein Gesicht. Mathias Schiesser und seine drei Begleiter Leyla Al Salloum, Hisham Al Salloum und Maha Shamas lasen kurze Lebensgeschichten aus dem Buch „Liebe Andere“ vor. Das sind kurze Geschichten die von Flüchtlingen, welche zurzeit in der Schweiz leben, in einfachen Worten verfasst wurden. Mathias Schiesser begleitete die Gruppe mit spannenden Perkussionsinstrumenten.

Nach dem berührenden Auftakt führte AKF-Präsidentin Pia Viel und der Kantonalvorstand zügig durch die üblichen Traktanden. Ein bunter Jahresbericht zeugte von vielfältigen Anlässen.

Die AKF-Frauenpreis-Kommission hat wiederum intensiv diskutiert, abgewogen und schlussendlich eine sorgfältige Auswahl an Spendenempfängerinnen dem Kantonalvorstand vorgeschlagen. Die AKF-Frauenpreis-Kommissions-Präsidentin Vroni Peterhans stellte an der DV die Spendenempfängerinnen vor, welche sich passend zum Impulsthema, um Flüchtlinge und Migranten kümmern. Folgende drei Organisationen bekamen je eine Spende von 3‘000.- Franken  aus dem AKF-Sanitasfonds: 

  • Der konfessionell neutrale und unabhängige Verein Integrationsnetzwerk Zofingen setzt sich für ein gutes Zusammenleben kultureller und ethnischer Vielfalt ein und bietet den Migrantinnen und Migranten Unterstützung bei der Integration.

  • Der Verein KiZ engagiert sich für Kinder aus Asylunterkünften in der Region Aarau. KiZ schenkt Kindern in Asylunterkünften Zeit und Aufmerksamkeit. Mit Ausflügen, Erlebnissen in der Natur und Spass gibt man den Kindern wichtige Impulse fürs Leben mit.

  • NoSotras Aargau setzt sich seit 2005 für Migrantinnen im Kanton Aargau ein, die oft unter falschen Versprechungen in die Schweiz kommen und hier ausgebeutet und misshandelt werden. Für ihr freiwilliges Engagement war Ligia Vogt für «Helden des Alltags» 2017 nominiert, sie wurde 2. Platzierte.

Im AKF-Kantonalvorstand gibt es 2018 keine Veränderungen.

Verabschiedet wurden Beatrice Koller und Béatrice Ernst aus der AKF-Frauenpreiskommission und Edith Amstutz aus der Fachgruppe Politik & Gesellschaft. Ebenso unsere bisherige Delegierte bei der Caritas Aargau Margrit Kuhn. Wir freuen uns, die Nachfolgerinnen Lydia Spuler als neue Delegierte bei der Caritas und Charlotte Hüsser als neues Kommissionsmitglied begrüssen zu dürfen und heissen sie mit grossem Applaus herzlich willkommen. Der Frauenbund freut sich auf noch mehr interessierte Frauen, die mit uns am gleichen Strick ziehen möchten und getreu dem Impulsthema die Welt mit uns etwas schöner machen.

Beatrice Hausherr und Vroni Peterhans überbrachten uns die Grussworte und Informationen vom SKF.

Mit einem Ausblick auf die nächsten AKF-Anlässe von AKF konnte die Versammlung 2018 sehr zügig abgeschlossen werden.

FrauenPower bis zum Schluss. Mathias Schiesser forderte die Frauen auf, sich auf eine Bodypercussion einzulassen. Alleine mit unseren Körper als Instrument war der Saal innerhalb von wenigen Minuten voller Rhythmus und Lachen.

Bei einem feinen Apéro wurde auf die schöne, freundschaftliche FrauenBande angestossen.   

Merice Rüfenacht, Geschäftsstelle

 



Römisch-Katholische Kirche im Aargau