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Neues Duo an der Spitze des AKFs   

Die Jahreszeiten in verschiedenen Facetten prägten die 84. Delegiertenversammlung des AKFs in Lenzburg. Über 150 Frauen sind der Einladung gefolgt und liessen sich auf die Vielfalt des AKFs ein.

Delegiertenversammlung 2010
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Das SKF-Impulsthema „Vielfalt ins Spiel bringen“ mit dem Schwerpunkt „Von Zeit zu Zeit“ setzte der AKF sichtbar um. Die Tische den vier Jahreszeiten entsprechend dekoriert, Jahreszeiten in Bildern und musikalischer Form, sowie die Jahreszeiten in den verschiedenen Lebensphasen stimmten in den Nachmittag ein. Unter der Leitung des Co-Präsidiums Vroni Peterhans und Vreni Casagrande konnten die Traktanden zügig behandelt werden. Wie jedes Jahr wurden aus dem AKF-Sanitasfonds Spenden an verschiedene Institutionen gesprochen. So konnten die Tagesstätte für Betagte, Frick / Pfadi Trotz Allem, Baden / Integrationsnetz Region Zofingen und der Verein Integration Freiamt, Sins einen Scheck von je Fr. 2000.– entgegennehmen.

Vreni Casagrande und Julia Rzeznik haben ihren Rücktritt aus dem Kantonalvorstand gegeben. Vreni Casagrande war sechs Jahre im Vorstand, davon fünf Jahre als Co-Präsidentin. Ihr Weitblick und ihre Vielfalt haben den AKF positiv geprägt. Julia Rzeznik hat während sechs Jahren die Fachgruppe Kirche geleitet.

Erfreulicherweise konnten vier Frauen in den Vorstand gewählt werden. Für die Kontakte zu den Ortsvereinen in den Regionen Süden und Westen stellten sich Elisabeth Schüepp und Walburga Grimm zur Verfügung. Für den theologischen Teil im Vorstand wurde Veronika Werder gewählt. Als neue Co-Präsidentin stellte sich Beatrice Hausherr zur Verfügung. Mit ihr gewinnt der AKF eine engagierte Frau, welche viel Erfahrung als Präsidentin eines Ortsvereines und bereits dreijährige Kantonalvorstandserfahrung als Regionalvertreterin mitbringt.

Nach elf Jahren Engagement in der Fachgruppe Staat ist Alice Treier zurückgetreten. Sabina Meier ist nach zwei Jahren aus der Fachgruppe Kirche ausgetreten. Ein langjähriges Engagement in verschiedenen Gruppen und Kommissionen hat Rita Wismann-Baratto hinter sich. Aus beruflichen Gründen ist sie aber nun aus der Kommission Muttertagsfonds ausgetreten. In dieser Kommission hat sie zusammen mit Alice Roth und Sybille Bader Biland die Gesuche an den Muttertagsfonds fachkundig beurteilt.

Ganz ausserordentlich konnte die Ehrenmitgliedschaft an Elisabeth Sailer-Albrecht, Widen, verliehen werden. Vor 20 Jahren wurde das Lungensanatorium in Davos verkauft – an welchem auch der AKF beteiligt war. Elisabeth Sailer kämpfte zusammen mit Caroline Meier-Machen und einem Anwalt darum, dass der AKF nicht nur der Anteil, welcher er 1916 eingezahlt hat, zurückbekommt, sondern den prozentualen Anteil aus dem ganzen Verkaufserlös. Aus diesem Erlös von gegen 1,5 Millionen Franken wurde 1994 der AKF-Sanitasfonds gegründet. Daraus werden die jährlichen DV-Spenden und der AKF-Frauenpreis finanziert.

Der zweite Teil des Nachmittages brachte mit einem Referat von Nationalrätin Esther Egger die Vielfalt in der Politik zum Ausdruck.

Claudia Burkard-Theiler


Römisch-Katholische Kirche im Aargau