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Vielfalt, vielfältig ins Spiel bringen   

"Vielfalt ins Spiel bringen“ geht am besten spielend. Das erlebten die über 170 Teilnehmerinnen im zweiten Teil der Delegiertenversammlung. Vielfalt entsteht auch, wenn sich die 12’000 Basis-Frauen mit ihren Besonderheiten und Spezialitäten, ihren Wünschen und Visionen, ihren Kompetenzen und ihrer Zeit für etwas Gemeinsames ins Spiel bringen.

Mit dem neuen Impulsthema des Schweizerischen Katholischen Frauenbundes SKF „Vielfalt ins Spiel bringen“ setzt der AKF den Schwerpunkt dieses Jahr auf Begegnung im „Spiel“. Überraschenderweise begrüsste auch die Co-Präsidentin des Frauenvereins Lenzburg den AKF und überreichte als Dankeschön allen Vorstandsfrauen eine Rose. Passend zum Thema erhielten alle Teilnehmerinnen ein Jasskartenspiel und der Kantonalvorstand stellt sich mit einer Jasskarte vor. Die Co-Präsidentin Vroni Peterhans begrüsst die Anwesenden zur diesjährigen Delegiertenversammlung. Neben den „üblichen“ Traktanden wie Jahresbericht, Jahresrechnung, Budget usw. werden dieses Jahr die neuen Reglemente des AKF-Muttertagsfonds und des AKF-Sanitasfonds verabschiedet. Neu werden diese Fonds getrennt mit je einem eigenen Reglement geführt, AKF-Muttertagsfonds und AKF-Sanitasfonds (gut bekannt durch den AKF-Frauenpreis). Aus dem AKF-Sanitasfonds kommen auch die jährlichen Spenden, die anlässlich der Delegiertenversammlung vergeben werden. Das Frauenhaus Aargau/Solothurn durfte dieses Jahr speziell für gewaltbetroffene Mädchen eine Spende von Fr. 3 000.– entgegen nehmen. Den gleichen Betrag wurde auch dem Verein Trittbrett Aarau und an Cartons du coeur Aargau überreicht.

Nach drei Jahren intensiver Arbeit konnte das Projekt „Ortsvereine im Rampenlicht“ abgeschlossen werden. Nach der Auswertung eines vierseitigen Fragebogens, welcher von fast allen Ortsvereinen ausgefüllt wurde, fand 2008 eine Tagung zu verschiedenen Schwerpunkten statt. Daraus konnte allen Ortsvereinen eine „Resultatenmappe“ abgegeben werden mit Lösungsvorschlägen und Erfahrungen zu den behandelten Themen. Da war nochmals erkennbar, welche Vielfalt unter dem AKF-Dach vereint ist.

Der Kantonalvorstand braucht für verschiedene Ämter Verstärkung, um die Vielfalt aller Mitglieder im Kanton ins Spiel bringen zu können. Gerade einen Tag vor der Versammlung sagte Elisabeth Schüepp von Unterlunkofen zu, dass sie sich im Laufe des Jahres ins Amt der Regionalvertreterin Süden einarbeiten möchte und sich an der DV 2010 wählen lassen wird, sofern sie es beruflich vereinbaren kann. Nachdem die Versammlung sehr zügig abgeschlossen werden konnte, hatten die Frauen Zeit, den Apéro in der Pause zu geniessen, statt erst am Schluss des Nachmittages.
Im zweiten Teil wurde das Spiel definitiv umgesetzt. Regula Grünenfelder, Bildungsbeauftragte des SKFs, brachte den Frauen das SKF-Impulsthema näher. Mit verschiedenen Spielen weckte sie das Interesse der Frauen.

Claudia Burkard-Theiler


Römisch-Katholische Kirche im Aargau