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Für den Frieden unterwegs gewesen   

Gegen 250 Frauen, Männer und einige Kinder nahmen am 8. Sternmarsch, organisiert vom AKF teil. Bei der Kapelle auf dem Buschberg wurde in einer eindrücklichen Feier für den Frieden gebetet.

Sternmarsch 2010
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Gemeinsam als Menschen verschiedener Religionen und Konfessionen unterwegs zu sein und miteinander ins Gespräch kommen, um Frieden im Alltag zu leben, ist das Anliegen des Sternmarsches, welcher der AKF, dieses Jahr zusammen mit dem Frauenbund Wittnau, zum 8. Mal durchgeführt hat. Gegen 250 Menschen aus dem ganzen Kanton machten sich von Frick, Wittnau, Wegenstetten, Anwil oder dem Limperg aus auf den Weg zur Buschbergkapelle. Der Kraftort liegt auf einer Jurahochebene, idyllisch inmitten der wunderbaren Natur gelegen. 

Steine auf dem Weg durchs Leben

Unterwegs wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingeladen, einen Stein zu suchen und über verschiedene Fragen nachzudenken: Was lähmt mich? Was gibt mir Kraft? Auf dem Buschberg angelangt begrüsste die kleine Glocke der Kapelle die Ankommenden mit ihrem Geläut und lud sie zu einer besinnlichen Feier ein. Frauen verschiedener Religionen, Juden, Moslems, Christen, Bahais und Sufis lasen Worte aus ihren Schriften und entzündeten jeweils eine Kerze im Gedenken, dass das göttliche Licht allen Menschen geschenkt ist, egal welcher Religion sie angehören. Mit eindrücklichen Worten formulierten einige Frauen und Männer in Fürbitten die Anliegen, welche jede Wandergruppe zuvor unterwegs zusammen getragen hatte. 

Die Geschichte des Buschbergs hängt stark mit einem Stein zusammen. Caroline Küng aus Wittnau erzählte in kurzen Worten die Geschichte des Müllers, der nach einem Sturz vom Pferdewagen beinahe unter die Räder seines Fuhrwerkes geriet. In seiner Not rief er die Muttergottes um Hilfe an und wurde dank einem Stein gerettet. Die Steine, die alle noch von unterwegs in der Hosentasche hatten, wurden nun mit guten Gedanken untereinander ausgetauscht.

Begleitet wurde die Friedensfeier durch das Trio Samovili mit Musik aus dem Balkan. Die stimmungsvollen Melodien unterstrichen die gesprochenen Worte und liessen Zeit für eigene Gedanken. Die anschliessende Teilete unter freiem Himmel versetzte alle ins Staunen. Mehrere Tische wurden mit allerlei Mitgebrachtem reich bedeckt, so dass niemand hungrig nach Hause kehren musste.

 Martha Liechti


Römisch-Katholische Kirche im Aargau