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Verleihung des 14. AKF-Frauenpreises an "Die Dargebotene Hand"   

Mit grosser Freude nahmen die Vertreterinnen von "Die Dargebotene Hand - Telefon 143, Aarau den 14. AKF-Frauenpreis in der Höhe von Fr. 20’000.-- am Mittwoch, 17. November 2010 im Bullingerhaus in Aarau in Empfang.

Preisverleihung 2010
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"Zeit ist Geld, aber Zeit haben ist Reichtum" mit diesem Sprichwort von Peter Cerwenka begrüsste die AKF-Co-Präsidentin, Vroni Peterhans, die Anwesenden.

Die beiden Musikerinnen, Claudia Abraham mit klassischer Gitarre und Chelsea Czuchra mit Querflöte, verbreiteten mit ihren musikalischen Einlagen eine besondere Atmosphäre.

Die Preissumme im Betrage von Fr. 20’000.-- entstammt dem Sanitas-Fonds, der 1990 nach dem Verkauf des Lungensanatoriums Sanitas in Davos - 1916 mitbegründet durch den Aargauischen Katholischen Frauenbund - angelegt worden ist.

Angelica Cavegn Leitner, Einwohnerratspräsidentin der Stadt Aarau, überbrachte Glückwünsche an die Preisträgerin. Mit dem Verteilen der "Kongressmappe" machte sie darauf aufmerksam, was die Stadt Aarau sonst noch zu bieten hat.

Die Präsidentin der AKF-Kommission Sanitas, Sybille Bader Biland, ehrte die Preisträgerin in ihrer Laudatio. Rund 8000 Mal pro Jahr wird eine Beratung von Telefon 143 in Anspruch genommen. Mehrheitlich sind es Frauen, die anrufen, wobei die Zahl der Anrufer stetig steigt. Jeder Mensch kann unvermutet in eine Lebenskrise geraten. Oft ist dann die Dargebotene Hand die einzige Möglichkeit, jemanden zu finden, mit dem man sprechen kann, sogar nachts, genau in diesem Moment, wo man eben jemanden braucht. Wer sich etwas von der Seele reden will, findet bei der Dargebotenen Hand Menschen, die verständnisvoll, einfühlsam und unvoreingenommen zuhören, die raten, die Zeit haben und helfen. Einen anderen Blickwinkel auf eine Sache zu werfen, eröffnet manchmal neue Perspektiven. Wenn Menschen in Krisen geraten, ist oft auch das eigene Umfeld überfordert, hilflos, fühlt sich mitschuldig und diese Gefühle lähmen, machen handlungsunfähig. In solchen Situationen kann jemand von "aussen", eine Person die nicht emotional betroffen ist, viel bewirken.

365 Tage im Jahr leistet Telefon 143 einen wichtigen Beitrag, um Krisensituationen aufzufangen und Alltagsprobleme zu bewältigen. Bei Bedarf werden Adressen weiterer Fachstellen in der Region vermittelt. Die mitarbeitenden Frauen und Männer werden sorgfältig ausgewählt, geschult und umfassend auf ihre Aufgabe vorbereitet. Alle Mitarbeitenden unterstehen der Schweigepflicht.

Mit der Gratulation an die Preisträgerin "Die Dargebotene Hand - Telefon 143" ist der Wunsch verbunden, dass diese wichtige Arbeit weitergeführt werden kann, damit Menschen auch weiterhin Hilfe erfahren und neue Wege finden können, wenn sie in schwierige Lebenssituationen und Krisen geraten.

Beatrice Koller Bichsel, Präsidentin, nahm sichtlich bewegt und mit grosser Freude zusammen mit der Geschäftsführerin Frau Bernauer und einer freiwilligen Mitarbeiterin den Preis entgegen. Die drei Frauen bedankten sich im Namen der Institution herzlich dafür.

Beim feinen Apéro, serviert von der Stollenwerkstatt Aarau, genossen die Anwesenden die Begegnungen und Gespräche untereinander.

Alice Roth-Grob


Römisch-Katholische Kirche im Aargau