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Feierliche Preisverleihung   

Im Hospiz in Brugg konnte der Aargauische Katholische Frauenbund AKF seinen diesjährigen Frauenpreis an den Aargauer Hospiz-Verein zur Begleitung Schwerkranker überreichen. Rund 100 Gäste haben an dieser Verleihung teilgenommen.

Sanitas 2011
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„Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert, denn er ist der Repräsentant einer ganzen Ewigkeit.“ (Goethe)

Ein solcher Augenblick war die Preisverleihung am 23. November im Hospiz Aargau in Brugg. Vroni Peterhans forderte in ihrer Begrüssung die Anwesenden im vollbesetzten Süssbachsaal auf, der StuhlnachbarIn einen solchen „Augenblick“ zu schenken. Sie führte weiter aus, wie hochgeschätzt die Arbeit des Aargauer Hospiz-Vereins zur Begleitung Schwerkranker, für die vielen solch geschenkter Augenblicke, ist.

Nach dem Grusswort der Brugger Stadträtin, Andrea Metzler, hielt Sybille Bader die Laudatio. Sie hatte die Skulptur von Bruno Huber mit dem Titel „Trauer und Trost“ mitgebracht. Sie symbolisiere für sie die unermüdliche Arbeit des Hospiz-Vereins, denn wo Trauer ist, sei auch Trost. Für jede Person seien die Bilder verschieden. Sicher sind für alle an diesem Abend neue Bilder hinzugekommen.

Weiter ehrte sie in ihrer Rede die vielen Freiwilligen, die im ambulanten Team, im Hospiz oder in den offenen Trauertreffen arbeiten. Mit der namentlichen Nennung würdigte sie ihre Umsetzung der Philosophie der Hospiz-Bewegung, nicht Tage in das Leben Schwerkranker zu bringen, sondern Leben in ihre Tage.

Genau 10 Jahre nach der Verleihung des Frauenpreises an die Gründerin des Hospiz-Vereins Luise Thut, durfte Sybille Bader den 15. AKF-Frauenpreis an den Aargauer Hospiz-Verein zur Begleitung Schwerkranker vergeben. Sie überreichte den Preis, mit einer Urkunde und einem schönen Adventsgesteck für das Hospiz, Rita Wismann und dem Vorstand des Hospiz-Vereins.

Die Preissumme von Fr. 20‘000.– entstammt dem Sanitas-Fonds, der 1990 nach dem Verkauf des Lungensanatoriums in Davos – 1916 mitbegründet durch den AKF – angelegt worden ist.

Rita Wismann (Präsidentin des Vorstandes des Hospiz-Vereins) gab in ihrer Dankesrede der Freude über den Preis Ausdruck und gab den Dank auch an die vielen anwesenden Freiwilligen weiter.

Corina Landes (Geige) und Samuel Freiburghaus (Akkordeon) umrahmten die Feier sehr einfühlsam und bereicherten mit ihrer Musik die speziellen Augenblicke dieses Abends.

Die Einladung, noch ein paar Augenblicke beim Apéro in der Cafeteria zu verbringen, wurde gerne angenommen. Auf dem Heimweg klang noch der letzte Satz der Laudatio von Sybille Bader nach: vergessen wir nicht, das Leben zu feiern, nicht nur Preisverleihungen bieten dazu den Rahmen. Jeder Tag, viele kleine Augenblicke sind es würdig, gefeiert zu werden.

Franziska Fischler-Weickhardt

 


Römisch-Katholische Kirche im Aargau