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Jubiläumsregionalkonferenz in Aarau   

Über 100 Frauen aus den AKF-Ortsvereinen sind zur Jubiläumsregionalkonferenz nach Aarau in die Katholische Kirche gekommen. Neben den üblichen Informationen aus dem AKF für die Vereine, war ein Podiumsgespräch zum AKF der Höhepunkt an diesem Abend.

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Der Katholische Frauenbund Aarau (KFA), welcher ebenfalls 100 Jahre feiert, hat den Apéro und die Räumlichkeiten für diesen Jubiläumsanlass vorbereitet. Bei trockenem Wetter konnten die Teilnehmerinnen aus dem ganzen Kanton erste Kontakte knüpfen bei einem grosszügigen Apéro (gesponsert von Coop). Die Panflötengruppe Pan-Orama hat die Frauen dann musikalisch in der Kirche empfangen. Grussworte wurden von Berta Lammer vom Vorstand des KFA, von der AKF-Co-Präsidentin, Beatrice Hausherr und von der Grossratspräsidentin, Kathrin Scholl, an die Versammlung gerichtet. Die neuen Präsidentinnen und Kontaktfrauen der Ortsvereine wurden mit einem kleinen Geschenk willkommen geheissen. Vier Ortsvereine, welche sich für den SKF-Award im Juni 2012 beworben haben, jedoch nicht prämiert wurden, durften vom AKF ein kleines Geschenk für ihre eingereichten Projekte entgegen nehmen.

Unter der Leitung von Irmeline Gehrig-Borner diskutierten Luc Humbel, Kirchenratspräsident, Carmela Manzo, junge Vorstandsfrau von Bremgarten, Caroline Meier-Machen, ehemalige AKF-Präsidentin und SKF-Vize-Präsidentin sowie Kathrin Scholl, Grossratspräsidentin, über den AKF. Sie setzten sich mit Fragen auseinander, welche die Fachgruppe Gesellschaft und der Kantonalvorstand im Vorfeld zusammengestellt hat zu den Buchstaben AKF: A wie die politische Wahrnehmung im Kanton, K wie katholisch und F wie Frauen in der Gesellschaft heute. So hat Kathrin Scholl bestätigt, dass die politische Stimme des AKFs vor allem bei den Frauen im Grossrat sehr wohl wahrgenommen und geschätzt wird. Luc Humbel weiss, dass sehr viel fehlen würde ohne das Engagement der vielen Frauen der Ortsvereine in den Pfarreien. Caroline Meier-Machen hat sich während über 20 Jahren für mehr Rechte der Frauen in der Kirche eingesetzt. Trotzdem hat sich aber kaum etwas verändert und sie ist überzeugt, dass jetzt gehandelt werden soll. Carmela Manzo schätzt vor allem die persönlichen Kontakte, welche in der Frauengemeinschaft gepflegt werden können. Darin liegt auch das Potenzial – die Netzwerke, die sich in den Vereinen ergeben, sollen die Frauen vermehrt nützen.

Im letzten Teil des Abends gab es noch verschiedene Informationen aus dem AKF an die Ortsvereine und die Fachgruppe Staat noch einen „lautlosen“ Aufruf für die Regierungs- und Grossratswahlen gemacht. Frauen wählen Frauen!

Zu seinem Jubiläum überreichte der AKF dem Vorstand des KFA noch ein Geschenk und bedankt sich für die Unterstützung an diesem Anlass.

Claudia Burkard-Theiler


Römisch-Katholische Kirche im Aargau